Die Ausrüstung

Wir haben mit einem Jet-Helm mit großem Visier gute Erfahrungen gemacht, wenngleich hier Abstriche bei der Sicherheit zu vermerken sind (ungeschützer Kinnbereich). Mit einem solchen Helm hat man eine gute Rundsicht, man kann sich, ohne den Helm abzunehmen, mit den Leuten unterhalten, ohne daß das Gesicht verdeckt bleibt und wenn es heiß wird, kommt genügend Luft in den Helm. Wir haben ev. Helme zur Ausleihe verfügbar, man kann sie hier auch kaufen.

Eine Motorradjacke mit herausnehmbarem Futter ist genau das Richtige für Madagascar. Meist kann man ohne Futter fahren, aber im Südwinter im Hochland, wenn die Sonne nicht scheint, erhält das Futter die Körperwärme. Ein dünner Schal ist obligatorisch, ungefütterte Lederhandschuhe erfüllen meist ihren Zweck, es sei denn es regnet. Als Schuhwerk sind Wanderschuhe ganz praktisch, gleichzeitig gut geeignet für Wandertouren in den Nationalparks. Als Hose hatten wir immer eine Jeans an, spezielle Motorradhosen sind meist zu warm.

In der Regenzeit November bis April wird man, je nach Gegend, häufiger in Regen kommen. Eine Regenkombi mitzunehmen und einzusetzen, ist in dieser Zeit sinnvoll, denn bei Regen kann es einem im Hochland sonst schnell kalt auf dem Bike werden. Meist handelt es sich um Nachmittagsregen, so daß vormittags durchaus an ein Weiterkommen zu denken ist. Die beste Lösung ist es, Touren in den Westen oder Südwesten zu unternehmen um auf diese Art aus der Hauptregenzone heraus zu fahren.